Reisetipps

Drohne für den Urlaub – Foto & Videos auf Reisen mit HD-Kamera Tipps

Wer träumt nicht davon im eigenen Urlaub atemberaubende Aufnahmen aus der Luft zu machen? Beim eigenen Städte-Trip die City von oben aufnehmen oder die traumhafte Bucht im Strand-Urlaub aus einem anderen Blickwinkel ablichten. Normalerweise bekommt man diese Bilder nur in Werbeprospekten oder professionellen YouTube-Videos zu sehen. Auf unseren vielen Reisen sahen wir nun aber immer mehr Drohnen von Touristen in der Luft. Sie machten genau die Aufnahmen die in unserer Bildersammlung noch fehlten. Da stand für uns klar, das brauchen wir auch! Aber was ist die richtige Drohne für den Urlaub? Auf was muss man beim Kauf achten? Viele Informationen die wir einholen mussten und wochenlang recherchierten. Mit dem Know-How und unseren eigenen Erfahrungen versuchen wir in folgenden Bericht euch Kauf einer Drohne für den nächsten Urlaub zu unterstützen.

Mini-Drohne vs. Quadrocopter für den Urlaub

Die Größe und der Transport der Drohne haben uns beim Kauf lange abgeschreckt. Neben den normalen Reisetaschen und dem Kamera-Equipment, was allein schon ein Koffer mit 10 kg ausmacht, wird noch mehr Gepäck echt lästig. Gerade die großen Quadrocopter wie eine DJI Phantom 4 nehmen so viel Platz weg, dass man sich oft zwischen der Drohne oder der Foto-Kameraausrüstung entscheiden muss. Anders sieht das bei den neuen Mini-Drohnen aus. Sie sind nur halb so groß und lassen sich viel besser im Urlaub mitnehmen.

Allerdings muss man auch hier Abstriche bei der Leistung machen. Je kleiner die Drohne ist desto schwächer fallen Flugleistung, Kamera-Qualität und Steuerung aus. Es ist also wie immer, die Eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht und so muss man das passende Produkt für sich selber finden. Wir haben uns dennoch für eine Mini-Drohne entschieden da uns die Mobilität am wichtigsten war und wir bei der Leistung ohne Probleme ein Paar Abstriche machen konnten. Was genau die Vor- & Nachteile beider Drohnen-Varianten sind seht ihr hier:

Eigenschaft Mini-Drohne Quadrocopter
Diagonale-Größe (ohne Flügel) bis 17 cm bis 40 cm
Gewicht bis 0,5 kg bis 3 kg
Im Flugzeug mitnehmen Handgepäck Handgepäck / Sondergepäck
Flug-Geschwindigkeit bis 50 km/h bis 100 km/h
Flugzeit mit 1 Akku bis 16 Minuten bis 30 Minuten
Controller-Reichweite bis 100 Meter (Smartphone) bis 5 km (extra Controller)
Kamera

integrierte Kamera

kleine Kamera eher schwache Leistung

integriert & extern

größere Kamera mit hoher Leistung

Kamera-Stabilisierung bis 2-Axen-Gimbal bis 3-Axen-Gimbal inkl. Gummi-Vibrationspuffer-Aufhängung
Wind-Stabilität bis Windstärke 3-4 bis Windstärke 5
Preis bis 600 € bis 2000 €
Die DJI Spark Mini-Drohne passt in jeden Backpacker-Rucksack

Brauche ich 4K oder reicht FullHD?

Wer sich eine Drohne hauptsächlich für hochwertige YouTube-Videos oder dem eigenen Heimkino kaufen will, dem würde ich eine aktuelle Kamera mit 4K-Auflösung raten. So ist man in der Zukunft auf der sicheren Seite und kann die volle Qualität der 4K-UHD-Fernseher nutzen. Dabei muss man aber drauf achten, dass es sich auch um eine wirkliche 4K-Auflösung handelt. Hier schummeln einige Hersteller bzw. Drohnenmodelle. Teilweise nehmen die Sensoren nur mir 2,7K auf und rechnen per interne Software (interpoliert) das Bild auf eine 4K Auflösung hoch. Dies ist für die Qualität aber meist von Nachteil und mit einer richtigen UHD-Auflösung zu vergleichen.

Da richtige 4K-Kamera meist nur in großen Quadrocopter verbaut sind muss man hier ordentlich in die Tasche greifen. Die Preise gehen da meist ab 600 € los. Klar gibt es hier auch günstige Ausnahmen. Diese haben aber eine so schlechte und unscharfe Kamera, dass eine 4K-Auflösung auch kein Sinn mehr macht. Eine richtig gute 4K-Kamera für Videos & Fotos wäre da zum Beispiel die DJI Phantom 4 Pro Plus oder die Yuneec Typhoon H Pro.

Bei den kleinen Drohnen, die sich besonders gut für den Urlaub eigenen muss man sich oft mit einer Auflösung von 1080p bzw. FullHD zufrieden geben. Dies ist aber nichts unbedingt schlecht. Oft sind gute FullHD Kameras besser als schlechte 4K Kameras. Als Beispiel für gute FullHD Aufnahmen bietet sich die kleine DJI Spark Drohne an. Sie liefert auf einer geringen Größe starke FullHD Aufnahmen vom Reiseziel.

Was bedeuten 30 & 60FPS bei der Auflösung?

Neben der Auflösung ist die Bildwiederholungsfrequenz, die als FPS (Frames per Second) angegeben wird, ein wichtiger Indikator wenn es um die Videobearbeitung im Nachhinein geht.  Je mehr Bilder pro Sekunde im Video aufgenommen werden, desto besser kann man Slow-Motion Szenen erstellen. Bei mindestens 60 FPS werden diese dann relativ ruckelfrei. Noch besser sind natürlich 120 FPS oder höher, je nachdem wie stark eine Slow-Motion ausfallen soll.

Die Mini-Drohnen kommen aktuell aber eher selten über 30 FPS hinaus wodurch es nur den teuren Quadrocoptern vorbehalten ist mit 60 FPS & höher bei 1080p & 4K zu filmen. Gern wird in Drohnen-Foren oder der MyDealz-Community darauf rumgehackt, dass 30 FPS bei den Mini-Drohnen veraltet sind und sich nicht lohnen. Diese Äußerungen können wir nicht ganz in Verbindung mit Drohnen verstehen. Wie oft kommt es überhaupt vor, dass man bei Drohnen-Aufnahmen eine Slow-Motion oder Zeitlupe erstellt? Eher selten bis gar nicht. Dies hat einen einfachen Grund. Aufnahmen aus der Luft sind nicht unbedingt schnell und bringen eher wenig Veränderung im Bild. Dies hat zur Folge, dass man eher das Gegenteil macht und das Video schneller laufen lässt um etwas Bewegung reinzubringen damit der Zuschauer auf Dauer nicht gelangweilt ist. Aus dem einfachen Grund sind 30 FPS vollkommen ausreichen für Drohnen. Die Ausnahme sind Nahaufnahmen die mit Drohnen gefilmt werden und so für Zeitraffer Aufnahmen eine hohe FPS brauchen.

GoPro Actioncam oder integrierte HD-Kamera?

Unser erster Gedanke vor dem Kauf einer Drohnen war, eine günstige Mini-Drohne mit Actioncam bzw. GoPro-Halterung zu holen. Eine teure ActionCam hatten wir bereits und wollten so Geld sparen.  Dazu bieten die guten ActionCams von GoPro, SJCam oder Xiaomi eine viel besser Videoqualität gegenüber den integrierten HD-kameras in der bis 700 € Klasse. Multicopter ab ca. 1000 € fangen an guten Kameras einzubauen die mit guten Actionscams mithalten können.  Dieser Gedanke war zwar gut ist aber im Markt kaum vorhanden. Nur etwa 5 % alle Drohnen haben so eine Vorrichtung. Diese sind dazu sehr teuer und den großen Multicoptern vorbehalten. Die Actionscams sind relativ schwer wodurch sie  für kleine Urlaubs-Drohnen nicht ruhig tragbar sind. Bei den größeren Drohnen braucht man dazu oft teure Gimbal und Stabilisierungsvorbauten die für ca. 150 bis 400 €  extra zur Drohne dazu gekauft werden müssen. Hier ist unser Fazit: Wer richtig gute Aufnahmen machen will kommt an großen Quadrocoptern einfach nicht dran vorbei! Alle anderen Kameras in den kleinen Drohnen sind nett und machen gute Bilder sowie Videos, liefern aber für professionelle YouTube Videos eher wenig Begeisterung.

Die kleinen HD-Drohnen-Kameras für den Urlaub

Unterschiede bei der Flug-Geschwindigkeit & Flugzeit

Je kleiner die Drohne desto kleiner sind die Propeller die neben dem Gewicht für eine schnelle Geschwindigkeit entscheidend sind. Wo es die kleinen Drohnen auf bis zu 50 km/h schaffen, können sich die großen auf die doppelte Geschwindigkeit von bis zu 100 km/h steigern. Wenn man dabei bedenkt, dass auch die Flugzeit durch kleine Akkus stark begrenzt ist wird das abzufliegende Arial relativ klein. Bei einer Flugzeit von max. 16 Minuten sollte man sich im Urlaub vorher genau überlegen was man mit der Drohne alles erkunden will und mehrere Akkus dabei haben. Erst die großen Geräte schaffen es große Areale abzufliegen wo man zeitlich weniger unter Stress steht und bis zu 30 Minuten in der Luft bleiben kann.

Drohnen-Gewicht & Vorschriften: leicht oder schwer was muss man beachten?

Das Gewicht der Drohne ist nicht nur für den Transport in den Urlaub von Bedeutung. Sie ist mit entscheidend wie die Drohne in der Luft liegt. Man kann hier grundsätzlich sagen, dass eine schwere Drohne mit großen Propellern ruhiger in der Luft liegt als eine leichte. Des Weiteren ist sie weniger gegen starke Winde anfällig. Oft kommt es vor, dass kleine & leichte Drohnen im Urlaub unkontrollierbar weggeweht werden.  Erst vor kurzem haben wir an der Algarve-Küste bei starken Wind jemanden seine Drohne über Wasser verloren gehen sehen. Sie konnte den großen Windböen nicht mehr standhalten und ist ins Meer abgestürzt. Neben den Spaß muss man aber auch gesetzliche Vorschriften je nach Gewicht beachten. Deutschland ist hier in Europa Vorreiter und hat folgende Gesetzte erlassen:

Gewicht gesetzliche Vorschrift
bis 0,25 kg keine Vorgaben
ab 0,25 kg Kennzeichnungspflicht mit Namen und der Adresse
ab 2 kg Flugkundenachweis vom Luftfahrt-Bundesamt
ab 5 kg Aufstiegserlaubnis von Landesluftfahrtbehörden
ab 25 kg generelles Betriebsverbot

Nicht nur beim Gewicht muss man Vorschriften und Verordnungen beachten. Wenn es um die Flughöhe und Ariale geht sollte man folgendes unbedingt beachten:

Flughöhe gesetzliche Vorschrift
bis 100 Meter ohne Einschränkung
ab 100 Meter generell Verboten

Rechtliche Bestimmungen: Was darf ich im Urlaub filmen?

Aber nicht nur bei dem Gewicht muss man Gesetze einhalten. Auch bei der Flugbahn muss drauf achten, dass man bestimmte Institutionen nicht überfliegt. In Deutschland ist dies klar geregelt und sollte auch im Ausland beachtet werden. Vor jeder Reise sollte aber genau geklärt werden was für Bestimmungen am Reiseziel bestehen. Bei folgenden Gebieten herrscht eine Flugverbotszone wodurch ihr eure Drohne besser am Boden halten solltet:

  • Verfassungsorgane
  • Bundes- & Landesbehörden
  • Kontrollzonen von Flugplätzen
  • Industrieanlagen
  • Wohngrundstücke
  • Naturschutzgebiete
  • MenschenansammlungenEinsatzorte mit Polizei & Rettungskräfte

WLAN-Reichweite: Wie weit kann ich fliegen

Drohnen werden hauptsächlich über eine WLAN Verbindung gesteuert. Die großen Drohnen haben einen eigenen Controller mit großen WLAN-Antennen dran. Kleine Urlaubsdrohnen werben damit über das Smartphone gesteuert zu werden. Das hört sich gut hat aber den Nachteil, dass die WLAN Verbindung oft nur bis zu 50 Meter reicht. Dies ist für ein richtigen Drohnenflug einfach viel zu wenig wodurch man der Drohne teilweise hinterherlaufen muss. Also eher was für Kinderspielerein als für tolle Urlaubsaufnahmen. Wer weiter fliegen will, muss ein Controller teuer nachkaufen die bei  Quadrocopter standardmäßig dabei sind. Ganze 130 € legt  man zum Beispiel bei der DJI Spark auf dem Tisch um in den Genuss einer großen Reichweite zukommen. Mit Controller kommt man dann teilweise auf 1  bis 5 Kilometer Reichweite bei besten Bedingungen ohne Hindernisse. Hier muss man aber beachten, dass man seine Drohne immer in Sichtweite haben sollte um andere nicht zu gefährden.

Drohnen-Controller mit Smartphone-Halterung für mehr WLAN-Reichweite

Drohne im Flugzeug mitnehmen und was ich beachten muss

Wer seine Drohnen als Handgepäck mitnehmen will muss wie bei allen Handgepäck-Stücken auf die erlaubten maximalen Abmessungen der Airlines achten. Kleinen Drohnen für den Urlaub haben im Rucksack meist passende Abmessungen und kommen locker durch den Check-In. Größere Drohnen entsprechen teilweise nicht mehr den IATA-Bordgepäck-Bestimmungen und müssen als Sondergepäck aufgegeben werden. Hier sollte man sich bei der Airline genau informieren welche Abmessungen genau im Handgepäck erlaubt sind.

Bei den Drohnen LiPo-Akkus gibt es ebenfalls klare Bestimmungen. Diese dürfen bei fast allen Fluggesellschaften aus Brand- und Explosionsgefahr nur im Handgepäck transportiert werden. Sowohl die Anzahl als auch die Stärke der Akkus pro Person sind je Airline teilweise extra geregelt. Bei der Stärke hält man sich laut IATA-Bestimmung an die 100Wh (Wattstunden) Regel. Alles unter dieser Kapazität darf im Handgepäck mitgenommen werden. Alle größeren Akkus brauchen Sondergenehmigungen. Berechnet werden die Wattstunden nach folgender Regel wie im DJI Spark Beispiel:

11,4V Spannung und Kapazität von 1480mAh (1,48Ah): 11,4V x 1,48A = 16,87 Volt-Ampere-Stunden = 16,87 Wh

Bisher versuchen alle Drohnen-Hersteller unter den 100Wh pro Akku zubleiben. So bleibt der Aufwand beim Transport für den Kunden so gering wie möglich.

Quadrocopter bringen im Urlaub schnell Aufmerksamkeit!

Egal wo man auf der Reise mit einer Drohne auftaucht, überall wird man beobachtet und bestaunt. Aktuell ist es doch noch relativ selten, dass jemand im Urlaub eine Drohne startet. Gerade bei unseren Reisen nach Asien & Afrika ist man das Tages-Highlight bei den einheimischen. Alle sind neugierig und wollen schauen was auf dem Display zu sehen ist. Dort macht es richtig Spaß zu fliegen wobei es kaum Regeln gibt. Dennoch sollte immer der gesunde Menschenverstand mitfliegen und keiner gefährdet werden. Etwas anders kann es bei Urlaubszielen aussehen wo viele europäische Touristen sind. Dort kann man auch mal schnell angefeindet werden. An einen stark besuchten Strand bekommt man dann gern einmal den Hinweis nicht gefilmt werden zu wollen oder das die Lautstärke der Drohne stört.

Vor der Reise Testflüge machen!

Wie auch bei unseren Fall kauft man eine Drohne nur mit dem Ziel im Urlaub spektakuläre Aufnahmen machen zu können. Dabei findet der erste Testflug oft erst am Reiseziel statt. Dies würden wir keinem raten. Mit einer Drohne zu fliegen ist nicht immer so einfach wie es von außen aussieht. Reaktionen auf den Controller, Landung oder Flugverhalten bei Wind sollte vorher unbedingt auf einem sicheren leeren Feld ausgetestet werden. Im Urlaub sind oft Touristen um ein rum die man in Gefahr bringen würde. Blöd wäre es auch wenn wegen fehlender Erfahrung die teure neu erworbene Drohne im Wasser abstürzt. Teilweise ist dies auch schon wegen nicht korrekt eingerasteten Akkus passiert. Bekommt also schon vor dem Urlaub ein Gefühl für die Drohne.

Mit dem Boot auf dem Wasser

Ein Punkt der logisch ist aber man gern mal vergisst wenn man ihn nicht gelesen hätte, ist das Drohnen nicht von fahrenden Booten zu starten sind. Die meisten Drohnen verfügen über ein oft genutzte RTH (Return To Home) Funktion wo die Drohne zu dem Punkt zurückkommt wo sie gestartet ist. Dies ist meist GPS gesteuert. Doof nur wenn bei der Bootstour dieser Startpunkt nicht mehr vorhanden ist und du als Pilot an einer anderen Stelle bist. Somit ist die Gefahr sehr hoch, dass die Drohne nur noch den Weg ins Wasser findet und sie verloren ist. Gerade bei Kreuzfahrten sollte man dies beachten. Dort bekommt man irgendwann schon das Gefühl nicht mehr auf dem Wasser zu fahren oder auf einem Schiff zu sein. Die gleiche Gefahr hat man bei fahrenden Autos natürlich auch.

Neuer Trend der Selfie-Drohne

Ganz neu auf dem Markt sind die sogenannten Selfie-Drohnen. Sie haben eine Follow me Funktion und fliegen einer bestimmten Person hinterher um von dieser Foto & Videoaufnahmen zu machen. Auch diese werden via Smartphone gesteuert. Die aktuell im Angebot befindlichen Selfie-Drohnen sind aber eher “China Schrott“ also gute Drohnen für den Urlaub. Die eingebauten Kameras sind so schlecht, dass man mit einem Smartphone + Selfiestick bessere Bilder hinbekommt. Klar kann man mit der Selfie-Drohne auch Aufnahmen machen die sonst nie möglich wären, diese wären aber in Deutschland nicht rechtens. Eine Drohne muss man nach deutschen Recht im Augen behalten und dabei steuern. Dies ist bei der Selfie-Funktion nicht der Fall und kann mit Bußgeldern geahndet werden. Nach und nach kommen bessere Selfie-Drohnen von den großen Herstellern auf dem Markt. Diese gehen mit besseren Kameras ab 600 € los. Ob sich der Spaß für das Geld im Urlaub lohnt muss man dann selber entscheiden. Wenn man so viel Geld ausgibt sollte man darauf achten, dass die Drohne auch mehr kann als Selfies und man im Urlaub nicht nur Drohnen-Bilder von einem selber machen kann.

Unsere Drohnen-Empfhelung für den Urlaub

Nach vielen Testberichten, YouTube Videos & Erfahrungsberichten, haben wir uns am Ende für die DJI Spark im Fly More Combo Paket entschieden. Mit 750 € ist die Drohne leider deutlich teurer geworden als wir eingeplant hatten. Dafür sind wir am Ende aber sehr zufrieden. Entscheidend war die Kamera- & Stabilisierungs-Leistung die hier deutlich über den günstigeren Konkurrenten liegt. Wir haben lange überlegt eher die günstigere Yuneec Breeze 4K zu kaufen, die es gebraucht schon ab 250 € gibt. Schwache Flugleistung, Kamera und verschiedene kleine Bugs bei der Yuneec haben uns dann doch tiefer in die Tasche greifen lassen.

Zusammenfassung & Bewertung

  • Mini-Drohnen bieten für den Urlaub viel mehr Vorteile gegenüber großen Quadrocoptern
  • Wer profihafte Videoaufnahmen machen will im zukunftssicheren 4K Standart aufnehmen
  • Für normale Drohnen-Videos reichen 30 FPS vollkommen aus
  • Es muss nicht unbedingt eine GoPro montiert sein. Es gibt auch sehr gute interne Kamera-Systeme
  • Achtet auf eine gute Stabilisierung der Kamera via Gimbal & Vibrationspuffer
  • Kleine Drohnen sind oft langsam in der Luft unterwegs. Schaut das sie mind. über 25 km/h kommen
  • Mini-Drohnen schaffen es meist nur auf ca. 15 Minuten Flugzeit. Denkt an Ersatz-Akkus
  • In Deutschland gibt es klare gesetzliche Vorschriften für den Flug in der Luft die beachtet werden sollten
  • Achtet beim Kauf, dass ihr ein WLAN-Controller mit hoher Reichweite dabei habt
  • Achtet auf die IATA-Airline-Bestimmungen wenn ihr eure Drohne im Flugzeug mitnehmen wollt
  • Macht unbedingt vor der Urlaubsreise Testflüge mit der neuen Drohne um ein Gefühl für zubekommen
  • Flüge vom Boot aus könnten durch das GPS-Signal schnell ins Wasser gehen
  • Selfie-Drohnen sind ein nettes Spielzeug, haben aber den Fokus auf den falschen Punkten

[Gesamt:1    Durchschnitt: 5/5]

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