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Festung Königstein Reisebericht als Ausflugstipp!

Die Burg Königstein liegt direkt an der Elbe oberhalb des gleichnamigen Ortes. Sie gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Sächsischen Schweiz und ist nach aktuellen Kenntnissen teilweise bis zu ca. 800 Jahre alt. Ich und meine Freundin waren im Sommer 2015 auf der Burg und konnten uns somit einen eigenen Eindruck machen was es hier alles zu sehen gibt. Mit folgenden beeindruckenden Bildern werde ich euch einmal durch die Festung führen.

Anfahrt

Gestartet sind wir unsere Tour von Sebnitz aus da hier unser Hotel war. Von dort aus sind wir 23 km mit unseren Mietwaagen bis zur Festung gefahren. Ab Bad Schandau ist der Königstein ausgeschildert so dass man ihn nicht verpassen kann. Seid Ihr allen Ausschilderungen gefolgt, so erreicht Ihr das Parkhaus Königstein am Malerweg. Dort stellt Ihr am besten das Auto ab da es ab hier weiter zu Fuß geht. Wer das Auto mal stehen lassen will kommt auch via S-Bahn (Linie S1) oder via Bus (241 + 246) bis Königstein. Nun waren es noch etwa 15 Minuten (900 Meter) bergauf bis zur Festung. Der Weg ist für jeden zu schaffen und Ihr habt dabei die Festung immer im Auge und könnt sie so nicht verpassen. Oben angekommen müsst Ihr euch links vom Burgwall halten um zum Eingang zu gelangen.

Eintrittspreise und Öffnungszeiten

  • Erwachsene: 10 € im Sommer / 8 € im Winter
  • April bis Oktober: 9 – 18 Uhr
  • November bis März: 9 – 17 Uhr

Die unterschiedlichen Tarifmöglichkeiten entnehmt Ihr am besten der Homepage.

Parkhaus am Malerweg in Königstein
Parkhaus am Malerweg in Königstein
Auf dem Weg zur Festung
Auf dem Weg zur Festung

Die Festung Königstein und ich als Reiseführer

Seid Ihr am Eingang angekommen und habt euer Ticket geholt steht Ihr vor dem großen Haupteingang wo es über eine kleine Holzbrücke geht. Hierrüber geht es direkt zum Burg-Zentrum und geht den Weg wo früher Kutschen und Könige gelaufen sind. Wer genauer hinschaut sieht vor der Holzbrücke ein links abgehenden Weg zur Festungs-Mauer der Georgen-Burg wo Ihr die Kanonen zur Abwehr betrachten könnt. Ich würde euch raten diese zum Mittag-Nachmittag zu machen da die Sonne zum Fotos machen ab 13 Uhr am besten steht. Ansonsten habt Ihr nur Schatten.

Blick aufs Eingangstor
Blick aufs Eingangstor
Durch das Festungstor von Königstein
Durch das Festungstor von Königstein
Festungsweg von Königstein
Festungsweg von Königstein

Angekommen im Zentrum sind wir erst einmal im Uhrzeigersinn die Burg-Mauer abgelaufen. Als erstes ist die Friedrichsburg auf der Ostseite der Mauer zu sehen. Macht hier ein Stopp! Ihr habt eine atemberaubende Aussicht auf den Lilienstein und der darunter in Schlängellinien verkaufenden Elbe. Ein tolles Panorama was in jede Foto-Sammlung gehört. Etwa 100 Meter weiter an der Mauer entlang kommt Ihr zu einer Aussichtsplattform mit einem Mittelalterlichen Pavillon und Sitzbänken die von Kanonen umgeben sind. Hier gibt es ab 12 Uhr mittags kaltes Bier, Bratwürste und Kartoffelsalate zum Essen.

Friedrichsburg auf der Festung-Königstein
Friedrichsburg auf der Festung-Königstein
Blick auf den Lilienstein
Blick auf den Lilienstein

Weiter ging es zum südlichen Teil der Mauer. Der Blick geht von der Elbe weg weiter ins Land hinein an den 3 Wachtürmen vorbei. Bei uns gab es an dem Teil des Walls einige Baumaßnahmen was die Aussichten etwas getrübt hatten und wir dadurch relativ fix weitergingen. Nach weiteren 50 Meter sind wir dann am westlichen Teil angekommen. Hier gibt es ein Fahrstuhl für Gehbehinderte und verschiedene Restaurants zum Essen. Die Aussichten von der Mauer in Land sind hier leider nicht so spektakulär wie von der Ostseite wo man die Elbe im Blick hat. Nachdem wir nun einmal rumgelaufen sind ging es ins Zentrum der Festung.

Wachturm auf der Festungsmauer
Wachturm auf der Festungsmauer
Verließräume im Mauerwall
Verließräume im Mauerwall

Im Zentrum selber gibt es verschiedene Häuser mit Ausstellungen, Museen & Restaurants. Da die Anlage bis 1922 ein Gefängnis war haben wir uns die verschiedenen kleinen Zellen angeschaut wo früher die Menschen gefangen gehalten wurden. Diese sind meist in vertiefungen an der Mauer zu sehen. Weiter ging es bei uns zur Magdalenenburg, Schatzhaus und zum Neues Zeughaus. Hier gibt es verschiedene künstlerische und historische Ausstellungen. Wer sich für die langjährige Geschichte der Burg interessiert ist hier genau richtig. Im Mai 2015 wurde die neue Dauerausstellung In Lapide Regis eröffnet. Sie erzählt ein 800 jähriges Leben auf der Festung in ganzen 33 Räumen. Zum Abschluss haben wir uns noch die im Zentrum stehende Garnisonskirche angeschaut. Diese wurde im Jahr 2000 Saniert und ist relativ unscheinbar. Sie wirkt regelrecht versteckt im kleinen Festungs-Wald.

Im Zentrum der Festung
Im Zentrum der Festung
Garnisonskirche
Garnisonskirche

Essen auf der Burg

Wer die Festung Königstein als Tages-Ausflug gewählt hat kann hier auch wunderbar essen. Es gibt über 3 Restaurants bzw. Essplätze wo man von Bratwurst bis gehobene Küche alles bekommt. Im Garnisonsbau an der Westseite befinden sich sogar 2 Restaurants. Hier gibt es gute altdeutsche Küche zu etwas günstigeren Preisen als im Stadtrestaurant. Wir hatten den Bratwurst-Pavillon auf der Ost-Südseite gewählt da wir nur was für den kleinen Hunger haben wollten. Das kalte Bier du die Bratwurst waren wirklich gut. Nur wurden wir von gefühlt von 100 Wespen attackiert was wirklich nervig war. Da haben auch aufgestellte Fanta-Fallen nicht mehr geholfen. Also beachtet dies wenn Ihr dort Picknick machen wollt.

Bratwurst-Pavillon auf Königstein
Bratwurst-Pavillon auf Königstein
Essplatz am Restaurant im Westteil
Essplatz am Restaurant im Westteil
Restaurant auf der Festung-Königstein
Restaurant auf der Festung-Königstein

Aufenthaltszeit

Wir waren morgens gegen 10:30 bei der Festung. Um alles zu sehen und etwas Zeit zum Essen zu haben solltet Ihr etwa 3,5 Stunden einplanen. Wer besonders an den Ausstellungen und der Geschichte Interessieren ist sollte hier für alles ca. 5 Stunden einplanen um an den verschiedenen Rundführungen teilnehmen zu können.

Insider-TIPP! Wenn es mit der Zeit zu knapp werden sollte, bietet die Kasse eine namentliche Registrierung per Ausweis an. Mit der Registrierung habt Ihr die Möglichkeit, innerhalb der nächsten 7 Tage kostenlos die Festung ein 2. mal zu besichtigen.

Fazit

Die Burg in Königstein gehört nicht umsonst zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Sächsischen Schweiz. Sie bietet einen tollen Ausblick auf die Elbe und beeindruckt durch sein Bauwerk selbst.

Insider-TIPP! Auch wenn wir im Sommer (wie die meisten) die Festung besucht hatten, bietet es sich an ein Abstecher in den kalten Wintertagen zu machen wenn die Burg in einem Winterkleid aus Schnee gehüllt ist.

Ein Eindruck von der Festung bekommt Ihr auch über folgende YouTube Video:

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Bewertung der Reise-Erfahrungen & Insider-Tipps unserer Leser
[Gesamt: 4 Durchschnitt: 3.5]

1 Comment

  1. Vielen Dank für den tollen Reiseführer. Durch die Bilder hat man eine viel bessere Vorstellungskraft warum die Burg Königstein so begehrt bei Touristen ist. Die Bilder haben sehr bei der Planung unseres Sommerurlaubes geholfen wodurch Königstein ganz klar bei uns auf dem Programm steht. Aber braucht man wirklich für alles 5 Stunden ? Bei meiner Zeitrechnung versuch ich die Festung innerhalb von 2 Stunden zu besichtigen damit es nach dem Mittag direkt weiter nach Bad Schandau gehen kann.

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