Reiseberichte Vietnam

Hoi An Altstadt & My Son Reisebericht mit Vietnam Reisetipps

Die Stadt Hoi An ist gerade einmal 40 km von Da Nang entfernt und ist am einfachsten mit dem Auto zu erreichen. Mit aktuell etwa 80.000 Einwohnern war die Stadt einst die die größte Hafenstadt Vietnams. Weil sich immer mehr Schlamm im Hafen angesammelt hat wurde der Hafen im 18 Jhd. immer weniger angefahren und somit unwichtig. Als einzigste Altstadt in Vietnam hat Hoi An den Vietnamkrieg überstanden und ist somit zum Weltkulturerbe geworden. Heute gehört die Stadt mit zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Vietnam und ist für Fotografen ein echter Leckerbissen. Folgende Sehenswürdigkeiten haben wir uns angeschaut:

Die Stadt Hoi An

Etwa 20 Minuten vor Ankunft in in Hoi An ist unser Reiseführer gar nicht mehr aus dem schwärmen raus gekommen. Er erklärte uns, dass die Altstadt ein Traum sei und ich aufgeladene Akkus brauchen werde um viel zu fotografieren.Wir waren gespannt und sind erst einmal im Hotel eingecheckt. Kurz darauf ging es zu Fuß in Richtung Altstadt und uns wurde erklärt, dass man am Tag nur mit Reiseleiter eine Besichtigung machen könne. Später konnten wir dies zwar nicht nachvollziehen allerdings störte unser Tourguide in keinster Weise und erklärte uns einige interessanten Geschichten. Überall in der Altstadt sind Lampions zu sehen und wir konnten uns schon ausmalen wie es Abend sein wird. Egal von welcher Seite aus man in die Altstadt will, überall sind kleine Wachpunkte wo aufgpasst wird das keine Motorräder oder Fahrradfahrer reinkommen. Auch wir durften abends allein nicht durch weil wir kein Reiseführer dabei hatten. Ein anderen Eingang weiter war dies dann wiederum kein Problem. Als erstes haben wir uns ein Wohnhaus mit Hinterhof angeschaut wo uns die Bewohner die Geschichte erzählt haben und wir ein Tee tranken. Danach ging es weiter durch die schon am Tag bunten Straßen mit sehr vielen Geschäften, Bars und Restaurants. Ein paar Meter sahen wir schon die sehr beliebte Japanische Brücke.

Altstadt von Hoi An mit Shops und Lampions
Altstadt von Hoi An mit Shops und Lampions
Altstadt-Hinterhof von Hoi An
Altstadt-Hinterhof von Hoi An
Hafen von Hoi An mit Moped-Transportboot
Hafen von Hoi An mit Moped-Transportboot

Japanische Brücke – Chua Cau

Hier sammelten sich die Touristen und ein entspanntes rüber gehen bzw. anschauen entpuppte als fast unmöglich. Gegen Abend war dies viel entspannter und würde euch daher raten etwas später dort vorbei zu gehen. Die Brücke hat das chinesische Stadtviertel mit dem japanischen verbunden und ist die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt.Besonders in der Nacht ist diese besonders beleuchtet und bietet ein tolles Motiv. Da die Brücke wie ein Sammelpunkt für Touristen ist findet man hier auch viel Verkäufer und Touranbieter die dir was verkaufen wollen. Auf der Brücke selber ist ein kleines Museum was die Geschichte der Brücke zeigt.Hier sollte man sich angesichts der Menge an Touristen aber zweimal überlegen ob man sich in den kleinen Raum zwängt. Ein paar Meter nach der Brücke kommt man zu 2 sehr ansehenden Tempeln.

Japanische Brücke bei Nacht in Hoi An
Japanische Brücke bei Nacht in Hoi An
Nachaufnahme von japanaischer Brücke
Nachaufnahme von japanaischer Brücke

Quang Trieu & Fujian Assembly Hall

Beide Tempel bieten ein sehr authentisches Bild von Vietnam und machen Spaß zu besichtigen. Besonders die Fujian Assembly Hall hat einen beeindruckenden Garten mit tollen Brunnen und Pflanzen. Der vietnamesische Name ist Phuc-Kien Pagode und wurde für die Meeresgöttin Thien Hau Thanh Mau erbaut. Die ist ein Quang Trieu Versammlungshalle ist ein eigendlich ein buddhistischer Tempel. Alles hier ist wie die Stadt sehr farbenfroh gestaltet und von oben hängen viele als Spindel geformte Räucherstäbchen.

Innenhof vom Fujian Tempel
Innenhof vom Fujian Tempel
Räucherwerk an der Decke vom Quang Trieu Tempel
Räucherwerk an der Decke vom Quang Trieu Tempel

Wenn es in Hoi An dunkel wird …

wird man von einem bunten Lichtermeer überwältigt. Die Stadt ist bekannt für malerischen Nachtpanoramen. Überal sieht man beleuchtete Lampions bzw. Seidenlaternen und bunt angestrahlte Gebäude. Viele Verkäuferinnen warten an der Brücke um kleine Leuchtschiffchen zu verkaufen die dann aufs Wasser gesetzt werden können. Alles ist bunt und man kommt aus den Staunen gar nicht mehr raus. Besonders an der Brücke die zur anderen Seite mit den Namen An Hoi führt sammeln sich viele Touristen um ein Foto von den bunten Lichtern zu machen. Besonders das in der Nähe der Brücke liegende Fischernetz wirft ein besonderes Licht auf dem Wasser. Unterwegs kann man überall sitzen und was essen oder ein Bier trinken. Die Preise der Restaurants sind doch schon sehr teuer für vietnamesische Verhältnisse. Für ein Essen bezahlt etwa ab 12 € was ca. 300.000 Dong sind. Das Bier ist mit 1 € oder 30.000 Dong dann doch eher unsere Preisklasse gewesen. Auf der Seite von An Hoi gibt es Abends immer ein kleinen Markt. Da hier verschiedene Händler oft das gleiche verkaufen, sollte man dringend Preise erfragen und vergleichen. Wir haben uns ein Schlafsack aus Seide gekauft und haben den Preis am Ende von 500.000 Dong (20 €) auf 120.000 Dong (5 €) gedrückt.

Nachtaufnahme mit Fischernetz von Hoi An
Nachtaufnahme mit Fischernetz von Hoi An
Wasserlampion-Verkäuferinnen an Hoi An Brücke
Wasserlampion-Verkäuferinnen an Hoi An Brücke
Nachaufnahme vom Hafen in Hoi An
Nachaufnahme vom Hafen in Hoi An
Wasserlampions im Fluss
Wasserlampions im Fluss
Bunte Lampions in Hoi An
Bunte Lampions in Hoi An

My Son Tempelstadt

Die Ruinen von My Son liegen etwa 60 km entfernt und ist am besten mit dem Auto zu erreichen. Insgesamt besteht My Son aus etwa 70 Tempeln und ist im Dschungel versteckt. Die Anlage wurde während der Champa-Zeit als kulturelles Zentrum genutzt. Wir wurden von unseren Fahrer und Guide vom Hotel abgeholt und sind relativ früh gegen 8:30 dort angekommen. Bei der Ankunft waren schon 2-3 Reisebusse da was aber nicht wirklich gestört hatte. Die Touristengruppen gehen immer im Schwarm durch die Tempelanlage. Hier hatten wir eine Lücke abgewartet so dass wir dann doch relativ allein durch die Tempelanlage gehen konnten. Von der gesamten Tempelstadt ist so viel gar nicht mehr zu sehen und meist von Gras überwachsen. Hier hatte der Vietnamkrieg also einiges zerstört. Man kann aber erahnen wie es hier früher war. Insgesamt ist die Anlage relativ klein und schnell zu erlaufen. Wir hatten uns etwas mehr erhofft fanden die Tempel aber als angenehme Abwechslung zu Hoi An.

My Son Tempelstadt
My Son Tempelstadt
My Son Ruinen
My Son Ruinen
My Son restaurierter Tempel
My Son restaurierter Tempel
My Son Tempel im Dschungel
My Son Tempel im Dschungel
Mittagessen in Hoi An
Mittagessen in Hoi An

Bootstour in Hoi An

Wenn man am Wasser nähe der Brücke lang geht findet man viele kleine Bootsfahrer die einem eine 1,5 stündige Tour anbieten. Da wir selber wenig Zeit hatten und es bald dunkel wurde, haben wir eine 45 minütige Tour gemacht was nach verhandeln etwa 50.000 also 2 € für 2 Personen kostete. Mit dem Boot ging es dann durch die Brücke am Fischernetz vorbei und weiter Richtung Fluss aufwärts. Vom Boot aus kann man noch ein paar tolle Aufnahmen von der Stadt machen. Mehr bietet die fahrt allerdings nicht je mehr man vom Zentrum entfernt ist, desto unspektakulärer wird es und wir waren früh nur 45 Minuten unterwegs gewesen zu sein.

Blick von Hoi An Brücke in Hafen
Blick von Hoi An Brücke in Hafen
Bootstour auf dem Fluss
Bootstour auf dem Fluss
Fischer mit Netz am Hoi An Brücke
Fischer mit Netz am Hoi An Brücke

Zusammenfassung und Bewertung

  • Die Stadt selber ist wundervoll und ein riesen Abenteuer, wir wären gerne noch 1 Tag länger geblieben | 5 von 5 Sternen
  • Die Chua Cau Brücke ist selber eher ein „nice to see“ und von außen schön anzusehen| 3 von 5 Sternen
  • Die Quang Trieu & Fujian Tempel sind gut erhalten und bunt dekoriert. Sollte man sich auf dem Weg anschauen  | 3 von 5 Sterne
  • Das Nachtpanorama ist einfach überwältigend und bietet erstklassige Fotomotive | 5 von 5 Sterne
  • Von der My Son Tour hatte ich mehr erwartet da leider mehr zerstört wurde im Vietcong als ich dachte| 3 von 5 Sternen
  • Die Bootstour auf dem Fluss ist eher langweilig und bietet maximal 1-2 weitere Fotoeinstellungen | 2 von 5 Sternen

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Im YouTube Video bekommt Ihr ein kleinen Eindruck von der Stadt Hoi An was Ihr hier findet:

Bewertung der Reise-Erfahrungen & Insider-Tipps unserer Leser
[Gesamt: 6 Durchschnitt: 3.3]

1 Comment

  1. Eine sehr schöne Stadt. Genau so stelle ich mir Vietnam vor. Bunt, lebendig & spannend. Das gibt mir richtig Lust in Urlaub zu fliegen. Besonders die Nachaufnahmen sehen klasse aus. Das Bild mit den Wasserlampion-Verkäuferinnen wurde richtig gut eingefangen. Das gibt eine ganz tolle asiatische Stimmung. So viel ich sehen konnte gab es auch kaum Touristen vor Ort. Das zeigt mir, dass Vietnam noch so ein kleiner Geheimtipp sein kann. Wenn ich das gegenüber mein Thailand-Bildern vergleiche kommt mir hoi An wie ausgestorben vor. Das in der Nähe diese Tempelstadt ist wirkt für mich umso interessanter. Wenn die Flug & Rundreisepreise in Vietnam nicht so teuer wären hätte ich mit meinem Mann bestimmt schon ein Ticket dort gebucht.

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